Gästebuch der Bausoldatenseite

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47)     Andreas Kahlich schrieb am 13.11.2017 um 14:25 Uhr



@ Volker Pietsch:
Ich war ebenfalls 88/89 als Spaten im Aluwerk. Kaserne war in Bitterfeld. Habe dir eine Mail gesendet.
46)     Martin Z schrieb am 09.11.2017 um 15:20 Uhr



Kurz vor dem totalen Zusammenbruch der DDR wurde ich am 14.11.1989 nach Merseburg "gezogen". Am 30.11.1989 war ich schon wieder "draußen" und machte bis Mai 1990 Dienst im Krankenhaus Dresden- Friedrichstadt, dann wurde ich entlassen. Da ich nur 16 Tage in der Kaserne war, habe ich alles vergessen, was in irgendeiner Form mit NVA zu tun hatte. Keine Dienstränge, keine Namen.... und ich habe leider bis heute nicht gelernt, zu katzbuckeln- insofern waren die 16 Tage gut angelegte Zeit :)
Leider sind mir auch kaum Namen anderer BS in Erinnerung außer Siegert und Scheibe, beide aus dem Erzgebirgsraum.
Nie vergessen werde ich wohl das "we shall overcome", das wir mit Kerzen in der Hand auf dem Explatz sangen.
45)     Henry Martin schrieb am 30.10.2017 um 16:53 Uhr



Hallo,ich habe von Nov.1972 bis Apr.1974 im Strassenbauregiment Neuseddin gedient.War in der sechsten Kompanie.Kompaniechef war Hauptm. Matthes.Vielleicht erinnert sich ja noch Jemand dran.
44)     Porsch schrieb am 06.10.2017 um 22:28 Uhr



Mir gefällt diese Seite. Ich war 1986/87 in Sassnitz bei der Spatentruppe.Vielleicht gibt es auf diesen Weg wieder einen Treff zu organisieren. In Prora wurden wir übrigens "eingekleidet".Über Kontakte würde ich mich freuen.
43)     uwe kraeusel schrieb am 25.08.2017 um 12:36 Uhr



Hallo, ich war Bausoldat 86/87 Bautzen-Altenburg-Rositz-Schwarzheide. Ist nun 30 Jahre her(!) Gibt es noch jemanden der sich erinnert und möglicherweise auch Kontakte aufbauen möchte? Was ist aus euch geworden?
LG Uwe
42)     Peggy schrieb am 07.08.2017 um 21:43 Uhr



Hallo

ich bin auf der Suche nach Harry Lippert, der damals auch in Zittau oder Löbau stationiert bzw. auf der Schule gewesen sein soll. Vermutlich hat er sich per eigeninitiierten Selbstmord wegbringen lassen und nun bin ich auf der Suche nach evtl. ehemaligen Mitstreitern von ihm, um etwas mehr Licht in die Vergangenheit zu bringen. Vllt. können Sie ja helfen oder können mir Tipps zur weiteren Suche geben.
41)     Volker Pietsch schrieb am 27.06.2017 um 09:33 Uhr



Bausoldat in Bitterfeld
1988 bis 1989
Einsatz u.a. im Aluwerk
Vielleicht trifft man hier alte "Leidensgenossen" ;-)
40)     Thomas Mascher schrieb am 25.05.2017 um 11:46 Uhr



liebe spatis. meine bs-zeit war vom mai 1986 bis oktober 1987 in charlottenhof bei goerlitz.
diese zeit habe ich eher als eine menschliche enttäuschung erlebt. mit dem gefuehl menschlich/politischer gleichgesinnung trat ich diesen dienst an.
wir waren in einem panzergeraetelager dafür zuständig uns einzumauern, strassen zu bauen und fundamente fuer panzerhallen zu erstellen. schon nach kurzer zeit entbrannte ein kampf um urlaub, macht und ausgang. die mehrheit arbeitete wie fuer den eigenheimbau mit großem einsatz. das prinzip teile und herrsche funktionierte "wunderbar".
es gab nur wenige, die sich nicht einschüchtern und beugen ließen. von vertrauen untereinander war eher selten zu spüren. wenn leute die arbeiten nicht ausfuehrten, wurden sie von den eigenen leuten angeschissen, nur um eigene vorteile zu haben. mir wurde auch körperlich gedroht und ich wurde stark ausgegrenzt. im grunde hatte ich von ca 35 leuten nur einen wahren freund. der ließ sich nicht davon einschüchtern, wenn ihm andere sagten, er soll den kontakt zu mir abrechen.so sind wir heute noch in einer lebendigen freundschaft. dadurch dass ich tagebuch führte, ist alles noch sehr lebendig. die letzten tage der bs-zeit erlebte ich als besonder beschämend.da kamen viele bs-er zu mir und entschuldigten sich fast. sie meinten, dass sie doch familie haben und deshalb in den urlaub mussten... familie hatte ich allerdings auch. meine stasiakte einzusehen brachte etwas sehr schmutziges zu tage. man hatte gestreut, dass ich fuer die stasi arbeite... scheinbar war das fuer alle klar, dass ich trotz meiner provokationen und sabotageakte nicht hart bestraft wurde.
es gelang ihnen allerdings nicht mir diese nachzuweisen. in der akte stand: er ist erfolgreich zersetzt worden! uebrigens sind von der bs leuten einige pfarrer geworden. ich weiss nicht was sie den menschen von der kanzel an wahrhaftigkeit vermitteln können.es gab ein paar bs-leute vor denen ich allerdings mit respekt denke: dietrich, wuff, schussel, benn und modul! sie haben ihr ding gemacht wie man sagte und sich oft verweigert. ihnen mein dank, das man den glauben damals nicht verloren hatte. neben einer großen freundschaft bin ich dankbar fuer die privaten kontakte die ich in goerlitz schließen konnte: ilgners, gabi, antje, hertaldis, big, ingrid, isabel... ich habe im gästebuch viel gutes erlesen und freue mich mit jedem, der mehr solidarität erleben konnte. ein bausoldat(wuff) fragte einmal bei einer politveranstaltung: genosse oberst, sagen sie mal, glauben sie das eigentlich, was sie da sagen? glauben sie mir, in 10 jahren ist der ganze spuk hier vorbei!!! zum glück geschah das keine drei jahre später!
mein nachträgliches fazit könnte lauten:dass die offiziere in einer bs-einheit keine supertypen sein werden war klar, da haben sie auch nicht enttäuscht. aber das spatensoldaten sich so schnell einlullen und manipulieren ließen, hat mir viel über menschen gesagt. heute umgebe ich mich nur mit menschen die ihr denken und handelt mit empathie und humanität gestalten! über rückmeldungen würde ich mich freuen.herzlichen dank an bernhard wagner, der diese seite gestaltet und belebt! thomas
39)     roland pommer schrieb am 24.04.2017 um 15:38 Uhr



einmal noch - bin auch nur durch zufall auf diese seite gestossen . was mir auffiel : haupsächlich wird hier von prora geredet . wieso ? haben die anderen nichts zu sagen ? ich finde , alles wäre interessant zu erfahren , auch wenn es schon jahrzehnte her ist . bei mir exakt 34 (!) jahre , fast auf den tag genau . erschreckend , wie die zeit vergangen ist
38)     roland pommer schrieb am 24.04.2017 um 11:48 Uhr



hallo zusammen - sind mir doch tatsächlich noch einige namen/fakten zu meiner zeit eingefallen . da gab es noch einen wolfgang rosenow , aus meerane glaub ich . in niederlehme hiess der uffz. mohlzahn . einmal versuchte er mit uns eine übung mit gasmaske zu veranstalten . ging aber voll daneben und endete in einer lachnummer . ansonsten blieben wir verschont von militärischen spielereien , da wir ja auch im schichtdienst im heizhaus des armeeobjektes tätig waren . wie schon erwähnt - der zivilangestellte war ein absoluter gewinn , der uns im rahmen seiner möglichkeiten unterstützte . ach ja , da gab es noch den verantwortlichen im heizhaus - einen feldwebel brückner . absolute lachnummer .
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