Gästebuch der Bausoldatenseite

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43)     uwe kraeusel schrieb am 25.08.2017 um 12:36 Uhr



Hallo, ich war Bausoldat 86/87 Bautzen-Altenburg-Rositz-Schwarzheide. Ist nun 30 Jahre her(!) Gibt es noch jemanden der sich erinnert und möglicherweise auch Kontakte aufbauen möchte? Was ist aus euch geworden?
LG Uwe
42)     Peggy schrieb am 07.08.2017 um 21:43 Uhr



Hallo

ich bin auf der Suche nach Harry Lippert, der damals auch in Zittau oder Löbau stationiert bzw. auf der Schule gewesen sein soll. Vermutlich hat er sich per eigeninitiierten Selbstmord wegbringen lassen und nun bin ich auf der Suche nach evtl. ehemaligen Mitstreitern von ihm, um etwas mehr Licht in die Vergangenheit zu bringen. Vllt. können Sie ja helfen oder können mir Tipps zur weiteren Suche geben.
41)     Volker Pietsch schrieb am 27.06.2017 um 09:33 Uhr



Bausoldat in Bitterfeld
1988 bis 1989
Einsatz u.a. im Aluwerk
Vielleicht trifft man hier alte "Leidensgenossen" ;-)
40)     Thomas Mascher schrieb am 25.05.2017 um 11:46 Uhr



liebe spatis. meine bs-zeit war vom mai 1986 bis oktober 1987 in charlottenhof bei goerlitz.
diese zeit habe ich eher als eine menschliche enttäuschung erlebt. mit dem gefuehl menschlich/politischer gleichgesinnung trat ich diesen dienst an.
wir waren in einem panzergeraetelager dafür zuständig uns einzumauern, strassen zu bauen und fundamente fuer panzerhallen zu erstellen. schon nach kurzer zeit entbrannte ein kampf um urlaub, macht und ausgang. die mehrheit arbeitete wie fuer den eigenheimbau mit großem einsatz. das prinzip teile und herrsche funktionierte "wunderbar".
es gab nur wenige, die sich nicht einschüchtern und beugen ließen. von vertrauen untereinander war eher selten zu spüren. wenn leute die arbeiten nicht ausfuehrten, wurden sie von den eigenen leuten angeschissen, nur um eigene vorteile zu haben. mir wurde auch körperlich gedroht und ich wurde stark ausgegrenzt. im grunde hatte ich von ca 35 leuten nur einen wahren freund. der ließ sich nicht davon einschüchtern, wenn ihm andere sagten, er soll den kontakt zu mir abrechen.so sind wir heute noch in einer lebendigen freundschaft. dadurch dass ich tagebuch führte, ist alles noch sehr lebendig. die letzten tage der bs-zeit erlebte ich als besonder beschämend.da kamen viele bs-er zu mir und entschuldigten sich fast. sie meinten, dass sie doch familie haben und deshalb in den urlaub mussten... familie hatte ich allerdings auch. meine stasiakte einzusehen brachte etwas sehr schmutziges zu tage. man hatte gestreut, dass ich fuer die stasi arbeite... scheinbar war das fuer alle klar, dass ich trotz meiner provokationen und sabotageakte nicht hart bestraft wurde.
es gelang ihnen allerdings nicht mir diese nachzuweisen. in der akte stand: er ist erfolgreich zersetzt worden! uebrigens sind von der bs leuten einige pfarrer geworden. ich weiss nicht was sie den menschen von der kanzel an wahrhaftigkeit vermitteln können.es gab ein paar bs-leute vor denen ich allerdings mit respekt denke: dietrich, wuff, schussel, benn und modul! sie haben ihr ding gemacht wie man sagte und sich oft verweigert. ihnen mein dank, das man den glauben damals nicht verloren hatte. neben einer großen freundschaft bin ich dankbar fuer die privaten kontakte die ich in goerlitz schließen konnte: ilgners, gabi, antje, hertaldis, big, ingrid, isabel... ich habe im gästebuch viel gutes erlesen und freue mich mit jedem, der mehr solidarität erleben konnte. ein bausoldat(wuff) fragte einmal bei einer politveranstaltung: genosse oberst, sagen sie mal, glauben sie das eigentlich, was sie da sagen? glauben sie mir, in 10 jahren ist der ganze spuk hier vorbei!!! zum glück geschah das keine drei jahre später!
mein nachträgliches fazit könnte lauten:dass die offiziere in einer bs-einheit keine supertypen sein werden war klar, da haben sie auch nicht enttäuscht. aber das spatensoldaten sich so schnell einlullen und manipulieren ließen, hat mir viel über menschen gesagt. heute umgebe ich mich nur mit menschen die ihr denken und handelt mit empathie und humanität gestalten! über rückmeldungen würde ich mich freuen.herzlichen dank an bernhard wagner, der diese seite gestaltet und belebt! thomas
39)     roland pommer schrieb am 24.04.2017 um 15:38 Uhr



einmal noch - bin auch nur durch zufall auf diese seite gestossen . was mir auffiel : haupsächlich wird hier von prora geredet . wieso ? haben die anderen nichts zu sagen ? ich finde , alles wäre interessant zu erfahren , auch wenn es schon jahrzehnte her ist . bei mir exakt 34 (!) jahre , fast auf den tag genau . erschreckend , wie die zeit vergangen ist
38)     roland pommer schrieb am 24.04.2017 um 11:48 Uhr



hallo zusammen - sind mir doch tatsächlich noch einige namen/fakten zu meiner zeit eingefallen . da gab es noch einen wolfgang rosenow , aus meerane glaub ich . in niederlehme hiess der uffz. mohlzahn . einmal versuchte er mit uns eine übung mit gasmaske zu veranstalten . ging aber voll daneben und endete in einer lachnummer . ansonsten blieben wir verschont von militärischen spielereien , da wir ja auch im schichtdienst im heizhaus des armeeobjektes tätig waren . wie schon erwähnt - der zivilangestellte war ein absoluter gewinn , der uns im rahmen seiner möglichkeiten unterstützte . ach ja , da gab es noch den verantwortlichen im heizhaus - einen feldwebel brückner . absolute lachnummer .
37)     roland pommer schrieb am 24.04.2017 um 00:48 Uhr



hallo , ich war bausoldat von 11/81 bis 04/83 . sogenannte grundausbildung war in klein-köhris , dann ging es nach niederlehme/bei erkner und das letzte halbjahr cottbus-flugplatz . es traf mich unvorbereitet kurz vor toresschluss . habe es schön verdrängt und tatsächlich gedacht , man hätte mich vergessen . guter witz . aber alles in allem ist es mir relativ gut ergangen , habe viel gelernt und gute leute kennengelernt . z.b. wolfgang scholz , seines zeichens pfarrer im fläming heute ,der einzige , den ich wiederfand bisher , unseren zivilangestellten christian im heizhaus in niederlehme , bei dem zu hause die belegschaft die privaten klamotten gebunkert hatte und sich dort umziehen konnte bei legalen und illegalen ausgängen . pfarrer kähler in cottbus , der ebenfalls als anlaufstelle diente und dessen haus immer offen war für bausoldaten . ansonsten habe ich nur noch an einige bausoldaten vage erinnerungen und ein einziges foto aus dieser zeit . kuhlig,manfred fällt mir noch ein - dann hört es auf . eine dunkle erinnerung an androhung von militärgefängnis schwedt ist da noch . stammt aus cottbus , habe ich aber nicht wirklich ernst genommen . mitstreiter aus dieser zeit , die sich an mich erinnern können sich melden . roland pommer
36)     Bernhard Wagner schrieb am 14.03.2017 um 12:59 Uhr



Hallo an alle, die sich hier eintragen wollen,

sollte Euer Eintrag hier nicht erscheinen, dann schickt ihn mir bitte als Mail und ich setze ihn rein. Mein selbstgebauter Spamfilter blockt wahrscheinlich manchmal zu viel, aber anders habe ich mir nicht zu helfen gewußt, zeitweise war die Spamflut nicht zu händeln.

Bernhard
35)     Frank Schieweg schrieb am 09.08.2016 um 22:12 Uhr



Ich war Bausoldat von 1/1988- 2/1989. Erst in Neuseddin, im Sommer 1988 wurden wir nach Seelow versetzt. Wir waren 2 Baukompanien zu je 3 Zügen, ca. 180 Leute. Wir haben für die Deutsche Reichsbahn gearbeitet und waren meistens ausserhalb der Kaserne in Arbeiterwohnheimen untergebracht. Ich war 3 mal in der Disziplinareinheit ( 3,2 und 1 Monat) und wurde am letzten Tag von Schwedt, am 15.12.89 von dort und aus der NVA entlassen. Vielleicht kennt mich noch jemand?
34)     Christian-Matthias Rosenow schrieb am 04.06.2016 um 18:24 Uhr



Hallo Bernhard,
ich bin eher durch Zufall auf diese Seite gestoßen. 1997 sind wir von Cottbus nach Frankena gezogen (ohne vorherige persönliche Beziehung zu diesem Ort) und sehe mich seitdem auch nach heimatgeschichtlichen Themen um. Über die Beiträge zur Geschichte Frankenas habe ich die BS-Seite entdeckt.
Ich selbst war von Mai 1975 bis Nov. 1976 Bausoldat, unter anderem auch ein halber Jahr mit Christian Pahnert zusammen. Eingezogen nach Holzdorf, dann Baustelle in Basepohl und schließlich mit neun anderen BS ein Jahr Militärakademie in Dresden (Innen- und Außenrevier sowie Handwerksleistungen). Besonders auf der Baustelle eine harte, aber keine verlorene Zeit. Es gab viele gute Kameraden - Christen aller Coleur und auch viele Nichtchristen. Ich erinnere mich an viele gute Gespräche, auch Streitgespräche. Eine Besonderheit gab in Basepohl,die ich so nicht wieder gehört habe: Es gab gemischte Baupionier- und Bausoldatenzüge, hauptsächlich bei den Baumaschinisten und der Instandhaltung.
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